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Vorwort

Kürzere Produktlebenszyklen und zunehmender globaler Wettbewerb führten in den letzten Jahren zu einem Paradigmenwechsel in der Umformtechnik. Stand traditionell vor allem die Massenproduktion im Fokus der Bemühungen, müssen nun in gleichem Maße Flexibilität und Wandlungsfähigkeit der Prozesse berücksichtigt werden. Nur wer flexibel auf sich ändernde Randbedingungen auf dem Beschaffungs- oder Absatzmarkt reagieren kann, ohne dabei die Produktivität aus den Augen zu verlieren, wird in Zukunft bestehen.

Mit dem diesjährigen Umformtechnischen Kolloquium möchten wir dieser Tatsache Rechnung tragen, indem wir die Flexibilität umformtechnischer Prozesse sowie deren Verkettung aus unterschiedlichen Blickwinkeln und branchenübergreifend beleuchten.

Der erste Halbtag legt dazu den Grundstein, indem Vertreter unterschiedlichster Industriezweige ihre Ansätze sowie die Notwendigkeit von Flexibilität in der Produktion darlegen. Es wird herausgearbeitet, welche branchenübergreifende Bedeutung dieses Thema in einer modernen Produktion besitzt. Am zweiten Halbtag stehen zwei Themenblöcke mit Fachvorträgen zu derzeitigen Entwicklungstrends in der Umformtechnik sowie dem modernen Werkzeugbau im Fokus der Veranstaltung. Sie verfolgen das Ziel aufzuzeigen, wie die Realisierung einer flexiblen und wandlungsfähigen Produktion in der Umformtechnik gelingen kann.

Der zweite Tagungstag beginnt mit Clustervorträgen, welche inhaltlich durch die enge Zusammenarbeit von Hochschule und Industriepartnern entstanden sind. Sie befassen sich z.B. mit den aktuellen Themenkomplexen der elektromagnetischen Puls-Technologie, den Servopressen, oder den Möglichkeiten der Funktionsintegration in umformtechnisch erzeugte Bauteile. Der vierte Tagungshalbtag bietet abschließend Fachvorträge zum Einsatz von Nicht-Eisen-Metallen wie Aluminium, Kupfer sowie Magnesium und widmet sich außerdem dem Thema der Elektromobilität und ihren Anforderungen an die eingesetzten Halbzeuge und Prozesse.

Ich würde mich sehr freuen, Sie am 06. und 07. März in Darmstadt begrüßen zu dürfen,

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Peter Groche


Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Peter Groche